Die Wilde Seite der Fotografie 2.0

Ich möchte Ihnen ein für mich ganz besonderes Buch vorstellen: Die wilde Seite der Fotografie 2.0.  Es ist für mich deswegen etwas besonderes weil ich einen Beitrag für das Buch geschrieben habe. Es ist aber auch deswegen ein besonderes Buch weil man angeregt wird:
Nachzudenken was man mit der Kamera anstellen kann, wie man die Ideen auf seine Art umsetzen kann….kurzum: es erweitert den eigenen Horizont. zumindest ist das bei mir so gewesen, beim ersten Buch (Die wilde Seite der Fotografie) und bei diesem auch.

Die 20 Workshops zeigen Ihnen (völlig) verschiedene Techniken – die meisten sind mit einfachen Mitteln „nachmachbar“. Es geht hier weniger um höchste technische Präzision, auch nicht um Gestaltungsaspekte. Aber immer geht es am Spaß an der Freude

Aus dem Inhalt
Highspeed-Fotografie / Tief scharf soll es sein / Fotografie mit poetischem Potenzial / Klaus und seine Zwillingsbrüder / Light my Fire / Noising /Großformat-Scannerkamera / Aufbruch in neue Dimensionen / Lichtkunst-Fotografie / Blitzlichtgewitter / Foto-Composings / Licht und Zeit / Kreativ filtern / Die Geister, die ich rief / Der 10-Minuten-Diaduplikator / Ein Licht in der Nacht / Im Farbenstrudel / Gigapixel / Doppelgänger, Mehrlinge / Blumenkinder.

Boesch

Laster an einem sonnigen Tag

Eigentlich habe ich nur noch etwas Wartezeit gehabt, ich wollte meinen Sohn abholen. Da stand er, der schwarze Laster. Stilecht mit einer Flasche Astra auf der Motorhaube. Keine Bewohner zu sehen, vermutlich schliefen sie noch im Wageninneren.Das Schwarz und die Sonne haben es mir angetan. „10 Minuten“ Zeit hatte ich, es machte Spass.

Zwischen all den Autos mit ESP, Airbags, Navigation und Xenon sind es die „einfachen“ Autos die auffallen. Sozusagen Zeugen aus einer anderen Zeit. Leider ist aus den Bildern keine „Serie“ geworden, es sind zwar Bilder von ein- und demselben Motiv, der rote Faden zieht sich aus meiner Sicht leider nicht durch die Aufnahmen. Da hätte ich vorher daran – und darüber nachdenken müssen. Trotzdem – hier sind die Bilder:

Vielleicht gefallen Euch die Bilder, viel Spass damit!
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Gebraucht Kauf: Zustandsbeschreibung von Kameras

Liebe Leser, in einer Diskussion gestern Abend habe ich gelernt, dass vielen die Zustandsbeschreibungs-Schlüssel
– wie sie oft verwendet werden in Kleinanzeigen und Auktionsplattformen – ab „A“ oder „B“ nichts mehr sagen.
(„A“ scheint selbst erklärend, d.h. klingt gut)

Hier habe ich meine Recherchen zusammengefasst, bitte beachten Sie, alle Angaben nach bestem Wissen und Gewissen, ich übernehme natürlich KEINE Gewähr ;-):

A+ ==> neu, ungebraucht (und demnach hoffentlich Orginalverpackung)
A ==> wie neu, neuwertig
B ==> guter Zustand und leichte Gebrauchsspuren
C ==> voll funktionsfähig mit sichtbaren Gebrauchsspuren
D ==> funktionsfähig mit deutlichen und / oder starken Gebrauchsspuren
E ==> defekt!

Wird der Zustand mit AA angegeben handelt es sich um ein Serviceüberholtes Gerät mit Zustand A, gleiches gilt dann für die Zustände BB, CC, DD.

Kellerfund und Dachbodenfund kann ein (deutlicher) Hinweis auf Zustand E sein. Meiner Erfahrung nach riechen solche Geräte, auch wenn sie funktionieren oft so penetrant nach Schimmel dass man sie nicht benutzen mag.

Heimfahrt

Heimfahrt

Hobby-Fotografen muessen auch mal in den Urlaub: Passnummer

Liebe Leser,

wie Sie sicher bemerkt haben ist es in den letzten 2 Wochen etwas ruhiger hier geworden. Und wird es in den nächsten 2 Wochen auch sein.
Die Feriensaison 2013 geht – Gott sei Dank – auch an mir nicht vorbei.

Für den Fall daß Sie Ihre Passnummer für Ihre Urlaubsreise angeben müssen – auf folgenden Artikel bin ich gestossen als ich mich fragte wie ich denn Nullen und den Buchstaben O auseinander halten soll.

Lustig wie unglaublich:

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/aerger-mit-reisepaessen-die-nullen-aus-dem-innenministerium-a-698133.html

Eine Schöne Ferien- und Urlaubszeit mit vielen Guten Aufnahmen wünsche ich Ihnen.

Wir lesen uns spätestens im August.

Vespa Italia

Vespa Italia

Sehenswerte Beispielbilder mit der Leica X Vario – lesenswerte Rezension

Dr. Wolfgang Küchle hat mir persönlich einen Gefallen getan (nein, nicht extra für mich gemacht),
er hat eine X Vario gekauft und bei Steve Huff eine Rezension dazu geschrieben. Und weil eine Rezension alleine ok ist, eine Rezension mit Bildern aber noch besser hat er auch auf Flickr die entsprechenden Bilder gezeigt. Lesenswerte Rezension und sehenswerte Bilder ==> Vielen Dank Dr. Küchle!

Warum gefällt mir der Artikel: nach vielen Blogbeiträgen in Foren, in denen geschrieben wurde was an der Kamera nicht gefällt hat der Autor die Kamera einfach mal ausprobiert und geschrieben was an ihr interessant ist – eben den konstruktiven Ansatz gewählt. Der Beitrag gefällt mir auch deswegen weil er formuliert was ich auch denke: die Kamera hat durchaus ihre Vorzüge, aber lesen Sie selbst.

Link auf Rezension: http://www.stevehuffphoto.com/2013/06/24/user-report-leica-x-vario-thoughts-by-wolfgang-kuechle/
Link auf Bilder: http://www.flickr.com/photos/12205318@N04/
nicht mit der X Vario gemacht

Pseudo HDR: Ein netter Effekt

Gerade habe ich ein Bild entdeckt welches ich im Januar im Deutschen Museum in München aufgenommen habe. Ich hatte wenig Zeit – mein Sohn und meine Mutter warteten auf mich. Die Spiegelungen haben mir so gut gefallen dass ich dann doch auf den Auslöser drückte. Gerade habe ich die Aufnahme wiedergefunden und an meinem Sagelight Image Editor mitdem HDR Tool bearbeitet.  (Basis: eine Aufnahme)

Ich finde es ja immer wieder erstaunlich wie einfach man „heutzutage“ aus einem völlig unscheinbaren, uninteressanten Photo etwas poppiges machen kann. Allerdings – HDR Effekt hin oder her – auf den zweiten Blick sind dann auch mit HDR aufgepeppte uninteressante Bilder trotzdem uninteressant.

Na immerhin fand ich dieses hier interessant genug um es Euch zum Wochenende zu posten.

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Neues Thema: Foto-Branchenverzeichnis

Liebe Leser,

vielen Dank für die konstruktiven, angenehmen und teils ermutigenden Kommentare, die irgendwie nur per email bei mir ankommen.

Ja, das Bloggen macht mir Spass, ich habe es ja gerade erst für mich entdeckt.

Nachdem ich also WordPress – recht einfach sogar – dazu bekommen habe, meine gedanken uns ein paar Bilder wiederzugeben habe ich mir etwas neues ausgedacht. Ein Foto-Branchenbuch. Oft ist es so daß ich unterwegs bin in einer anderen Stadt, nach Kundenbesuch und vor dem zu Bettgehen steht ein Spaziergang an, vielleicht durch die (potentiell Fotohändler haltige) Innenstadt.

Wie schön wäre es – so denke ich mir dann – wenn ich mir kurz vorher raussuchen könnnte, ob und welche Fotohändler ein reichhaltiges Sortiment an neuem (ok, aber das gibt es oft überall) und gebrauchtem Fotowerkzeug anbieten. Ich bin oftmals erstaunt daß es kleine, offenbar versteckt liegende Fotohändler mit einem kleinen aber feinen Angebot gibt, für daß ich sehr gerne ein paar Minuten „Umweg“ mache.

Wenn ich auch gerade nich auf der Suche nach etwas neuem bin, ein Angebot an gebruachter Analogtechnik zum Beispiel, ob von Leica, Nikon oder Canon sehe ich mir immer gerne an. Im schlimmsten Fall muß man telefonisch ordern…

Zumal der Weg ja bei dieser Art Abendspaziergängen ja tatsächlich das Ziel ist. Wenn es Ihnen auch so geht – Unterstützung ist stets willkommen!

Ich werde das aufgesetzte Verzeichnis nach und nach erweitern und vervollständigen und nehme gerne Tipps von Ihnen entgegen. Aktuell überlege ich mir, wie genau die Linkübertragung erfolgen soll. Wenn es nicht zu viele Einträge werden könnte ich ja gut damit zurechtkommen, von „anonymen“ Benutzern gemachte Einträge zu verifizieren und dann freizugeben.  (Natürlich ohne Gewähr aber immerhin nach bestem Wissen und Gewissen)

Oder aber Sie schicken mir einfach eine Email und ich trage dann selber ein – wie auch immer, das überlege ich mir noch.

Und bevor ich die ersten Link-Veröffentlichungen bringe muß ich noch den üblichen Disclaimer anbringen…

Ideen, Feedback und Hinweise sind aber schon jetzt hochwillkommen!
Herzliche Grüße,

Christian

Bank

Jetzt ist es raus: die Mini M ist die X Vario – jetzt mit ersten (echten) Bildern

Ich war heute bei einem Leica Händler in Hamburg und habe nach der „mini M“ gefragt.

Der Verkäufer lächelte und teilte mir mit, eine X Mini gäbe es nicht, wohl aber eine X Vario.

Und ich konnte sie auch anfassen und sehen, um Punkt 15:00 Uhr!

Bei den veröffentlichten Bildern handelte es sich nicht um einen Fake.

Die geleakten Bilder und Informationen stimmen also, es handelt sich um eine Leica X mit APS-C Sensor und einem Zoom Objektiv.

Die Daten können wir alle seit heute auf der Leica Homepage nachlesen.

Daher beschränke ich mich mal auf die Optik und die Haptik.

Ich hätte nicht gedacht dass eine Kamera, die mir vorab so wenig zusagte im Laden dann doch so gut gefallen würde.

Sie liegt sehr gut in der Hand, das Drehen am Objektiv weckt Erinnerungen an meine Leica R Objektive.

Ich muss sagen: die X Vario gefällt mir ausnehmend gut, man muß sie einfach mal in die Hand nehmen und dann entscheiden.

Die Bilder habe ich in Hamburg bei Meister Camera gemacht, dort habe ich die Kamera noch einmal genauer angesehen und  – sie gefällt mir immer besser.

Das manuelle Fokussieren mit dem Sucher ist sehr komfortabel, ähnlich wie bei meiner Lumix G2 erscheint beim Drehen am Objektiv ein Ausschnitt im Sucher der komfortables Einstellen möglich macht. Das ist wirklich um Welten besser als das was ich von meinen SLRs her kenne.

Sorry für die Qualität der Aufnahmen, sie sind unbearbeitet aus meinem Telefon übernommen – dafür eben frisch!

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Mini M wird etwas ander(e)s (Spekulation!)

Ich glaube ja nicht dass die Mini M so aussieht wie vorab abgebildet. (z.B. bei Steve Huff). Dort sieht sie ja aus wie eine X mit aufgesetztem Objektiv, einem Zoom in „voller Länge“.

Das Stück „Paula“ – so ist gerüchtehalber der interne Projektname – das uns da aus der sich öffnenden Kiste auf der Leica Homepage entgegenschaut sieht doch anders aus. Das Gehäuse stimmt zwar noch überein – das Objektiv sieht aber deutlich anders aus.

Mein Tipp: es ist eine X mit Zoom, soweit alles wie bisher. Der Unterschied: das Zoom ist ein- und ausfahrbar und nicht starr befestigt. Ob ich das Konstrukt dann als Kamera besser fände, das weiss ich noch nicht. Aber yuf jeden Fall wäre der Formfaktor dann wesentlich angenehmer – weil kompakter.

Lassen wir uns weiter überraschen- und schönen Sonntag noch!

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Unterwegs mit zwei Objektiven – Impressionen aus dem Freilichtmuseum Lindlar

Letzten Donnerstag war ich mit meinem Sohn im Freilichtmuseum in Lindlar. Dabei hatte eine Canon 5D MK II mit dem Canon 1.8/50mm und einem Makro Tokina 2.8/90 SP. Ich stelle fest daß mich meine im Laufe der Zeit zusammengekauften Objektive mehr einschränken als inspirieren. Auf jeden Fall macht es mir seit kurzem viel mehr Spaß, mich ausrüstungstechnisch zu beschränken.

Ein Effekt dabei, den ich schon „spüren“ kann: Ich suche weniger nach einem Motiv welches ich dann versuche irgendwie „in das Zoom“ zu bekommen. Ich gehe mehr mit zwei Brennweiten im Kopf durch die gegend und bewege mich wesentlich mehr. Der Zoomring wird mit den Füssen vertauscht und wo man schonmal unterwegs ist kann man ja auch gleich noch mal nach da hinten, sich ein wenig bücken, in die Knie gehen….wenn ich eh in Bewegung bin geht mir die Ausschnittoptimierung besser von der Hand. Das haben andere Autoren auch schon geschrieben, für mich stimmts also auch.

Anbei finden Sie eine Auswahl der Fotos, viel Spass damit!

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